DCS EH-36SS Uživatelský manuál Strana 89

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V. Diskussion
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1. Laser-Doppler-Messungen haben gezeigt, dass trotz vermeintlich korrekter
Platzierung des Okkluders vorzeitige Reperfusionen vorkommen können, z.B.
durch Dislokation des Fadens oder durch einen Restblutfluss entlang des
Monofilaments bei weitgestellten Gefäßen.
81,89,115,142
2. Die Platzierung des Fadens in den basalen Hirnarterien erfordert großes
manuelles Geschick und ist nur unter dem Operationsmikroskop sicher
durchzuführen. Daher ist die Anwendung des Modells unter erschwerten
Versuchsbedingungen (z.B. innerhalb des Magnetresonanztomographen oder an
wachen Versuchstieren) kaum möglich.
67,84,92,134,135
3. Im Gegensatz zum Menschen weist die A. carotis externa der Ratte mehrere Äste
auf, die durch den Faden mit verschlossen werden. Dies führt u.a. zu einem
Verschluss der A. hypothalamica mit folgender Infarzierungen des Hypothalamus.
Der Hypothalamus spielt bei Säugetieren und Menschen eine entscheidende
Rolle in der Regulation des Temperaturhaushalts. Die Schädigung dieses Organs
durch das Fadenokklusionsmodell führt daher zu einem spontanen Anstieg der
Körpertemperatur (bis 40°C). Dieses beim Menschen nicht zu beobachtende
Phänomen führt zu einer Verstärkung der ischämischen Schädigung des Gehirns
und kann die Ergebnisse von Neuroprotektionsstudien empfindlich verzerren.
Allerdings tritt eine Hypothalamusschädigung nur bei Ischämiedauern über 120
Minuten auf.
94,106,142,171
2.2. Das Makrosphärenmodell
Wegen der gravierenden Auswirkungen der durch Hypothalamusinfarkte
hervorgerufenen Hyperthermie auf Neuroprotektionsstudien sollte ein Tiermodell
entwickelt werden, welches ähnlich dem Fadenmodell zu einem Verschluss der A.
cerebri media führt, jedoch eine Okklusion der Äste der A. carotis interna,
insbesondere der A. hypothalamica vermeidet. Dieses Problem sollte durch die
intraarterielle Embolisation von Keramikkugeln gelöst werden.
In diesem 2003 erstmals beschriebenen Modell wird nach Darstellung der A. carotis
ein PE-50-Katheter über die A. carotis externa in die Carotisbifurkation vorgeschoben
und so fixiert, dass der physiologische Blutfluss aus der A. carotis communis in die
carotis interna nicht behindert wird. Über diesen Katheter werden dann 4 bis 6
Titanoxid-Kugeln mit einem Durchmesser zwischen 0.315 und 0.355mm eingespült,
bis diese vom Blutstrom erfasst und in die basalen Hirnarterien getragen werden.
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