DCS EH-36SS Uživatelský manuál Strana 40

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28 II. Literaturübersicht
perfundierten Gefäßen aufgrund der magnetischen Eigenschaften „fließender“
Protonen.
43,69,147
Grundsätzlich unterscheidet man zwei MR-Techniken, bei denen
fließendes Blut kontrastgebend ist: Time-of-flight (TOF)- und die Phasen-Kontrast
(PC)-MRA. Während beide Techniken die Beurteilung der vaskulären Morphologie
ermöglichen, können mittels PC-MRT zusätzlich Flusskurven generiert werden,
welche eine detaillierte Auskunft über Größe und Richtung des Blutflusses geben.
Die Einführung der kontrastmittelverstärkten dreidimensionalen MRA hat die
Möglichkeit der nicht-invasiven Darstellung der Blutgefäße erheblich erweitert. Diese
Technik basiert auf der Verkürzung der T1-Relaxationszeit durch intravasales
Kontrastmittel in Verbindung mit T1-gewichteten Sequenzen. Da die Bildgebung nicht
von der Bewegung von Protonen abhängt, sind kaum Flussartefakte zu erwarten.
Zudem können 3D-Datensätze mit hoher Auflösung akquiriert werden.
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Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet der MRT ist die funktionelle
Magnetresonanztomographie (fMRT). Mit dieser Technik können lokale Änderungen
von Hirndurchblutung und Metabolismus nach gezielter Stimulation (z.B. motorisch,
visuell, sensorisch) beobachtet werden. Ausgenutzt wird dabei, dass
sauerstoffreiches und sauerstoffarmes Blut unterschiedliche magnetische
Eigenschaften haben. Da aktivierte Hirnregionen mehr Sauerstoff erhalten als vom
Gewebe verbraucht werden, zeigen sie während der Stimulation einen leichten
Signalanstieg, der je nach Feldstärke bis zu 15% beträgt.
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