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I. Einleitung
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spielen tierexperimentelle Studien eine Schlüsselrolle und fungieren als Bindeglied
zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung.
Entscheidend ist dabei die möglichst wirklichkeitsnahe Simulation der klinischen
Situation am Krankenbett. Tiermodelle zur Induktion fokaler zerebraler Ischämien
sollten daher die Erkrankung des Schlaganfallpatienten möglichst genau abbilden,
um eine Übertragbarkeit der so gewonnen Daten auf den Menschen zu
gewährleisten.
2. Zielsetzung
Unter pharmakologischer Neuroprotektion versteht man eine Reihe Erfolg
versprechender Verfahren zur Begrenzung der Ausbreitung der ischämischen
Schädigung in der Akutphase des Schlaganfalls. Zahlreiche Substanzen sind im
Tiermodell nachweislich wirkungsvoll und führen dort zu einer Reduktion des
Infarktvolumens, zu einer Verbesserung des klinisch-funktionellen Outcomes und
einer Reduktion der Mortalität. Allerdings sind alle bisher veröffentlichten klinischen
Studien fehlgeschlagen, obwohl sich die entsprechenden Substanzen zuvor im
Tiermodell als wirkungsvoll erwiesen haben.
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Die möglichen Ursachen dafür sind
vielfältig. Unter anderem wird von zahlreichen Autoren die mangelnde
Übertragbarkeit tierexperimenteller Daten auf den Menschen angeführt. Weitere
Gründe liegen möglicherweise in der Wahl der Outcome-Parameter, der
unzureichenden Power und anderer Schwachpunkte der Designs klinischer Studien
(z.B. Zeitfenster für den Therapiebeginn).
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In der vorliegenden Arbeit soll auf die Probleme der mangelnden Übertragbarkeit
tierexperimenteller Schlaganfallstudien auf den Menschen eingegangen und eigene
weiter entwickelte, optimierte Tiermodelle für Studien zur Neuroprotektion vorgestellt
werden.
In der experimentellen Schlaganfallforschung sind Rattenmodelle weit verbreitet.
Zum permanenten oder passageren Verschluss der A. cerebri media wird hier
zumeist das so genannte Fadenmodell angewandt. Eine wesentliche Nebenwirkung
dieses Modells liegt in der Induktion von Hypothalamusinfarkten. Eine Schädigung
des Hypothalamus (bei Säugetieren und Menschen ein wesentliches Zentrum der
Thermoregulation) kann zu einem pathologischen Anstieg der Körpertemperatur
führen. Diese pathologische Hyperthermie kann Neuroprotektionsstudien negativ
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