
IV. Ergebnisse
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In der Gruppe II (permanentes Fadenmodell) wurde bei allen Tieren eine
Hypothalamusschädigung nachgewiesen. In Gruppe I (Reperfusionsmodell) und
Gruppe III (Makrosphärenmodell) traten keine Hypothalamusinfarkte auf.
Das mittlere Ödem-korrigierte Läsionsvolumen lag bei den Tieren der Gruppe I
(Reperfusionsmodell) bei 14,6% (±12,4), der Gruppe II (permanentes Fadenmodell)
bei 35,2% (±11,4) und bei den Tieren der Gruppe III (Makrosphärenmodell) bei
21,3% (±17,2). Die mittlere Läsionsgröße war in der Reperfusionsgruppe (Gruppe I)
im Vergleich zu Gruppe II (permanentes Fadenmodell) (p<0,01) und Gruppe III
(Makrosphärenmodell) (p<0,05) signifikant kleiner. Die Tiere in Gruppe III
(Makrosphärenmodell), zeigten im Vergleich zu Gruppe II ein etwas kleineres
Läsionsvolumen. Diese Differenz war statistisch jedoch nicht signifikant (p>0,05).
Abb.30: Läsionsvolumina (gemessen anhand der T2-gewichteten MRT-Bildgebung).
2.2.3.2. Arterielle MR-Angiographie
Die arterielle MR-Angiographie ermöglicht die Darstellung der großen basalen
Hirnarterien. Diese Methode wurde eingesetzt, um den Verschluss der A. cerebri
media (durch den Faden bzw. durch Makrosphären) bzw. die Reperfusion (durch
Entfernung des Fadens) zu überprüfen. Bei allen Tieren gelang eine zur Beurteilung
der A. cerebri media ausreichende Gefäßdarstellung. Der Verschluss der jeweiligen
Gefäße äußert sich ebenfalls in den T2-gewichteten Bildgebungen. Dabei erzeugt ein
arterieller Verschluss eine Infarzierung des zugehörigen Versorgungsgebietes.
3%
0
10
20
30
40
50
60
Fadenmodell
(Reperfusion)
Fadenmodell
(permanente Ischämie)
Makrosphärenmodell
(permanente Ischämie)
%
14,6% 35,2% 21,3%
<0,05
<0,01
>0,05
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