DCS EH-36SS Uživatelský manuál Strana 108

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96 VI. Zusammenfassung
Hypothalamusschädigungen und eine pathologische Hyperthermie. Dizocilpin führte
hier zu keiner signifikanten Infarktreduktion.
Aus diesen Befunden kann gefolgert werden, dass die Induktion von
Hypothalamusinfarkten mit nachfolgender pathologischer Hyperthermie zur
Maskierung potenziell neuroprotektiver Effekte führt. Diese Nebenwirkung des
etablierten Fadenmodells kann durch den Einsatz der neuen Makrosphärentechnik
effektiv verhindert werden.
In einer weiteren Studie wurden Art und Häufigkeit typischer Komplikationen und
Fehlerquellen unterschiedlicher Okklusionsverfahren untersucht. Verglichen wurden
das Fadenmodell zum permanenten Verschluss der MCA, das Fadenmodell zum
transienten (90-minütigen) Verschluss und das Makrosphärenmodell. Mit Hilfe der
Magnetresonanzangiographie wurde die Zuverlässigkeit des angestrebten
Gefäßbefundes (Verschluss oder Reperfusion der A. cerebri media) untersucht.
Infarktausdehnung und die Häufigkeit von Blutungskomplikationen wurden
magnetresonanztomographisch und histologisch ermittelt.
Die Ergebnisse zeigen, dass der Nachweis neurologischer Defizite bei Verwendung
des Fadenmodells alleine keinen Beweis für eine erfolgreiche Okklusion der A.
cerebri media darstellt, sondern durch zusätzliche Methoden, wie die MR-
Angiographie, bestätigt werden sollte.
Eine weitere typische Komplikation des Fadenmodels ist das Auftreten von
Subarachnoidalblutungen, die durch Perforationen hirnversorgender Arterien
hervorgerufen werden. Diese Komplikation trat ausschließlich bei Verwendung des
Fadenmodells, nicht jedoch bei Einsatz des Makrosphärenmodells auf.
Neben der Vermeidung zahlreicher Komplikationen des Fadenmodells erleichtert die
Makrosphärentechnik Anwendungen unter technisch erschwerten Bedingungen, wie
z.B. den Verschluss der A. cerebri media innerhalb des
Magnetresonanztomographen. Diese sogenannte in-bore-Okklusion erlaubt die
Untersuchung pathologischer Vorgänge in der hyperakuten Phase der fokalen
zerebralen Ischämie. Dabei ist ein direkter („pixel-by-pixel“-) Vergleich zwischen den
Baseline-Messungen und den postischämischen Tomogrammen möglich, da die
Tiere zwischen den initialen und den Folgeaufnahmen nicht neu im Gerät positioniert
werden müssen.
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