
III. Material und Methoden
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a/jointfilesconvert/471483/bgeleitet, die eine präzise Beurteilung der Positionierung ermöglichen. Bei der dazu
verwendeten RARE -Technik handelt es sich um eine T2-gewichtete Sequenz mit
geringer Schichtdicke und sehr kurzer Messzeit (TR = 2500ms, TE = 41.8ms,
Schichtdicke: 1mm). Die exakte koronare Ausrichtung der Schnittführung wurde
danach winkelkorrigiert und durch eine weitere RARE-Sequenz verifiziert. Dieses
Verfahren wurde ggf. wiederholt, bis eine optimale Positionierung gegeben war.
1.5.3.3. Diffusionsgewichtete Bildgebung
Zur topographischen Erfassung des Diffusionskoeffizienten des Wassers (ADC)
wurden diffusionsgewichtete Bilder mit einer fettunterdrückenden EPI (Echo-Planar-
imaging) -Sequenz erfasst. Zur Optimierung der Bildqualität wurde ein sog. Volumen-
Shim mit einer volumenselektiven Doppel-Spinecho Spektroskopiesequenz
(Repetitonszeit (TR) = 1s, Echozeit (TE) = 30ms, Voxel-Größe 10x8x15mm³) vor
Akquisition der ersten Diffusionsserie durchgeführt. Die erreichte Halbwertsbreite
des Wassersignals (FWHM), aufgenommen mit der Doppel-Spinecho Sequenz,
betrug ungefähr 25-35Hz. Erst danach wurden die ersten Diffusionsmessungen
durchgeführt.
Sechs aufeinander folgende koronare Schnitte mit einer jeweiligen Dicke von 2mm
wurden in einem field of view (FOV) von 32x32mm und einer Matrixgröße von
128x128 (Repetitionszeit (TR) = 3003ms, Echozeit (TE) = 38.6ms, 4 Averages)
erfasst. Zur Minimierung von durch lokalen Feldinhomogenitäten verursachten
Bildartefakten wurde eine Fast-Segmentierung verwendet. Die diffusionsgewichteten
Untersuchungen wurden fünfmal mit unterschiedlichen Diffusionsgradientenwerten
(10, 40, 70, 100 und 130mT/m) wiederholt, um eine quantitative Erfassung des
Diffusionskoeffizienten des Wassers (ADC) zu ermöglichen. Mit einer
Diffusionsgradientendauer (δ) von 9ms und einer Gradientenseparationszeit (∆) von
15ms resultieren diese fünf Werte (6.96, 111.3, 340.8, 695.6 und 1175.5s/mm²). Die
Akquisitionszeit für die gesamte EPI-Sequenz betrug 4.5 Minuten.
Mit der Bildverarbeitungssoftware Paravision 2.1 (Bruker, Ettlingen, Deutschland)
wurden anschließend topographische ADC-maps berechnet.
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